Samstag, 10. März 2012

Tourist-Information Timmel zieht in's RTC

Nach dem heutigen Pressebericht der Ostfriesen-Zeitung steht die Tourist-Information kurz vor dem Umzug in das RTC. Der Zuschussbedarf für die Großefehn Tourismus GmbH ist von 2011 auf 2012 um 130.000 Euro auf 460.000 Euro gestiegen.



So schön der Standort der Tourist-Info an der Ecke Ulbarger Straße / Leerer Landstraße auch ist... Zwei Standorte sind einer zuviel. Das kostet Geld. Dem Vorschlag der Verwaltung muß noch durch die politischen Gremien zugestimmt werden. Eine finale Entscheidung wird hier im April erwartet. Einziger Punkt, der für den Erhalt des Standortes spricht, ist die Lage und die gute Erreichbarkeit für die Gäste vor Ort.

So sollte die bereits bestehende Planung des Radweges Ulbarger Straße als eine Kombination aus Rad- und Fußweg geplant und auch forciert umgesetzt werden. Dann wäre auch für Fußgänger das RTC und die Tourist-Information schön an das Dorf angebunden. Die Ulbarger Straße, die eine Kreisstraße ist, ist stark befahren, so dass auch der Weg zu Fuß von der Arztpraxis zur Apotheke mit geringeren Gefahren behaftet sein könnte. Spätestens, wenn dann auch der neue Sportplatz des SuS Timmel in Betrieb genommen wird muss der Weg - zumindet von der Dorfmitte bis hin zur Ecke des  Timmeler Hauptweges - fertiggestellt sein.

1 Kommentar:

  1. Schade, daß ein historisches und landschafttypisches Gebäude wieder einmal politischen Sparbeschlüssen zum Oper fallen muß. Als langjähriger Timmelfreund habe ich kein Verständnis dafür, daß man gerade diesen ansprechechenden Anlaufort für die Gäste aufgeben will und ihn in ein absolut untypisches ostfriesisches Blechgebäude für Veranstaltungen und Pferde verlegen will. Gäste brauchen und lieben alte historische Anlaufstellen.

    Den gewünschten Einspareffekt wird diese Zusammenlegung gar nicht bringen, denn die erhofften großen eingesparten Summen werden sich erst bei einer Auflösung der Doppelspitze (z.Zt. sogar 2,5 Personen) oder anderen Mitarbeiterentlassungen bemerkbar machen. Im Personalbereich liegt nun mal leider das größte Einsparungspotential heutzutage.

    Vielleicht sollte man doch mal wieder darüber nachdenken das RTC loszuwerden, denn eine Unterstützung von fast einer halben Million EURO in diesem Jahr bringt die Gemeinde weiterhin sehenden Auges nie von ihren Schulden runter - und es wird so weitergehen, trotz versprochener Einsparungen.
    Schlagworte wie Reibungsverluste, Synergieeffekt, effizienteres Arbeiten usw. kommen ja immer gut an, so war es auch schon in der Vergangenheit bei der Installation der GTG. Und wohin hat das geführt?

    Schade um Timmel - Timmel schafft sich langsam ab. Die Schulden wachsen - auch Dank RTC. Für andere, touristisch notwendige "Kleinigkeiten" wie Hundetoiletten (etwas über 1000 EUR) reicht es dann nicht mehr! Arme Gemeinde!

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